Führerscheinkontrolle

Warum eine elektronische Führerscheinerfassung?


Sie sind als Halter von Firmenfahrzeuge gesetzlich dazu verpflichtet zu prüfen, ob ihre Fahrzeugführer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind.
Dies nicht nur beim Eintritt in das Unternehmen, sondern ständig wiederholend.

 

Die gesetzlichen Grundlagen klären auf:

 

 

  •  § 21 Abs. 1 Straßenverkehrsgesetz (StVG): Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder  mit  Geldstrafe  wird  bestraft,  wer  als  Halter  eines  Kraftfahrzeugs  zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat.
  •   §  21 Abs. 2 StVG: Mit Freiheitsstrafe bis zu  sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis  zu  einhundertachtzig  Tagessätzen  wird  bestraft,  wer als  Halter  eines Kraftfahrzeugs  zulässt,  dass  jemand  das  Fahrzeug  führt,  obwohl  der vorgeschriebene Führerschein sichergestellt oder beschlagnahmt ist.
  • Neben der allgemeinen Halterhaftung nach §  7 StVG kommt die Haftung nach §823  ff  BGB,  also  insb.  §  823  Abs.  2  in  Verbindung  mit  §  21  StVG  und  §831Bürgerliches  Gesetzbuch  (BGB),  hinzu;  d.h.  es  gibt  keine  betragsmäßige Haftungsbeschränkung (siehe z.B. § 12 StVG).
  • Wird jemand durch den betreffenden Fahrer verletzt oder gar getötet, so macht sich  der  verantwortliche  Personalleiter  in  der  Regel  gem.  §  229  bzw.  §  222 Strafgesetzbuch  (StGB;  fahrlässige  Körperverletzung  bzw.  fahrlässige  Tötung) (mit)strafbar.
  • Letztendlich riskiert das Unternehmen den Versicherungsschutz gem.  § 2 AKB. Das die Führerscheinkontrolle im täglichen Betriebsalltag so nicht ohne hohen Verwaltungsaufwand praktikabel ist, ist jedem klar. Deshalb macht es Sinn, die Führerscheinprüfung automatisch elektronisch durchzuführen.

 

Das die Führerscheinkontrolle im täglichen Betriebsalltag so nicht ohne hohen Verwaltungsaufwand praktikabel ist, ist jedem klar. Deshalb macht es Sinn, die Führerscheinprüfung automatisch elektronisch durchzuführen. Die elektronische Kontrolle erfolgt dann einfach und sicher am Terminal. Durch eine automatische zyklisch festgelegte Aufforderung muss der Mitarbeiter (Fahrzeugführer) den Führerschein mit dem angebrachten Transponder, z.B. im Rahmen der täglichen Personalzeiterfassung,  einfach vor das Terminal halten, ganz ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Die selbstklebenden, kreisrunden RFID-Labels können mit einem patentierten Tamperproof ausgestattet werden, so dass das Label nicht zerstörungsfrei von der Fahrerlaubnis abgelöst werden kann. Jeder Manipulationsversuch schaltet den Chip irreversibel ab.

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